HTC Velocity 4G: Erstes LTE-Smartphone in Deutschland

Obwohl der Netzbetreiber Vodafone bereits im Dezember 2010 das LTE Mobilfunknetz in ländlichen Gegenden zur Verfügung stellte, konnten die Nutzer die vierte Generation des Mobilfunknetzes bislang nur über LTE-fähige Surfsticks und Modems in Anspruch nehmen. Der taiwanesische Hersteller HTC bringt mit dem Velocity 4G nun auch ein LTE Smartphone nach Deutschland. In den USA verkauft HTC bereits seit 2010 LTE-fähige Smartphones. Nun kommen auch die deutschen Smartphone Nutzer in den Genuss von einer Datenübertragung mit bis zu 50 Mbit/s. Erhältlich ist das HTC Velocity 4G ab dem 1. März in den Vodafone-Shops in Düsseldorf. Nach und nach wird das LTE Angebot dann auch in anderen Filialen zur Verfügung stehen.

HTC Velocity 4G
Erstes LTE Smartphone in Deutschland: HTC Velocity 4G

Das HTC Velocity 4G setzt die Möglichkeiten des schnelleren LTE Netzes zufriedenstellend um und ermöglicht bei der Nutzung eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 50 Mbit/s im Download. Theoretisch wäre mit diesem Smartphone sogar eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s möglich. Das LTE Smartphone aus dem Hause HTC hat allerdings noch mehr zu bieten als den Mobilfunkstandard 4G. Ausgestattet ist das Velocity 4G unter anderem mit einem 4,5 Zoll-Display, das eine Auflösung von 540 x 960 Pixel erreicht und einem Dualcore-Prozessor mit einer Taktrate von jeweils 1,5 Gigahertz. Für das Betriebssystem griff HTC bei diesem Modell auf Android 2.3.7 zurück. Der Arbeitsspeicher des Velocity 4G weist eine Größe von 1 Gigabyte auf, der interne Speicher 16 Gigabyte. Allerdings kann der interne Speicher mit Hilfe einer Micro-SD-Karte noch erweitert werden. Die multimediale Ausstattung beinhaltet eine 8 Megapixel-Kamera, mit der die Nutzer auch Full-HD-Videos aufnehmen können sowie eine 1,3 Megapixel-Kamera an der Vorderseite des Gerätes für Videotelefonie. Des Weiteren verfügt das Velocity 4G über einen HDMI-Port, Bluetooth 3.0, GPS und n-WLAN. Das HTC Velocity 4G bringt samt Akku 163 Gramm auf die Waage, die Abmessungen belaufen sich auf 129 x 67 x 11,27 cm.

Was ist LTE? Galileo erklärt es in 100 Sekunden

Wir haben hier auf flatratevergleich.com schon öfter über den neuen Mobilfunkstandard LTE berichtet. Für die meisten ist der Begriff LTE lange nicht so selbstverständlich, wie für uns. Deshalb möchten wir euch heute das 100 Sekunden Video von Galileo zeigen, das diese Woche auf ProSieben gelaufen ist. Auch wenn sich über die allgemeine Qualität von Galileo streiten lässt, das Thema LTE hat die Redaktion einfach und verständlich aufbereitet.

Eigentlich wird in den 100 Sekunden alles gesagt, was zum Thema LTE wichtig ist. Allerdings haben wir eine wichtige Anmerkung zu den weißen Flecken:

Weiße Flecken sind nicht nur Gebiete, in denen kein Kabelanschluss verfügbar ist. Zu den weißen Fleck gehören auch Gegenden, in denen kein DSL oder UMTS/HSPA (3G) verfügbar ist und somit ein Internet-Versorgung mit mindestens 1 Mbit/s nicht gewährleistet werden kann. Anders gesagt: Wird ein Internet-Anschluss über Kabel, DSL oder Mobilfunk (UTMS/HSPA) mit mindestens 1 Mbit/s angeboten, wird nicht mehr von einem weißen Fleck gesprochen.

LTE in 100 Sekunden bei Galileo

Wir hätten das Video gerne direkt eingebettet, allerdings ist lässt MyVideo das Einbetten von Videos nicht zu. Deshalb müsst Ihr über den Screenshot auf MyVideo klicken.

Kunde setzt sich gegen 1&1 durch

Ist nach einem Umzug in einen anderen Wohnort weiterhin eine DSL-Verbindung vorhanden, so liegt es in der Pflicht des Anbieters, dem Kunden einen DSL-Anschluss zu legen. Wird dies nicht getan, hat der Kunde das Recht zu kündigen. Das Landgericht Koblenz kam aufgrund des Streits eines Kunden mit dem Unternehmen 1&1 in seinem Urteil vom 23.02.2010 (Aktenzeichen: 12 S 246/10) zu diesem Entschluss.

DSL-Anschluss wird nicht vom Anbieter erneuert

Fallbeschreibung: Ein DSL-Kunde zieht innerhalb der gleichen Stadt in eine andere Wohnung und möchte die bisherige DSL-Verbindung beibehalten. Für die nach dem Umzugstermin erwünschte Freischaltung des Internet- und Telefonanschlusses im neuen Zuhause, informiert er den DSL-Anbieter 1&1 rechtzeitig. Darauf folgen sechs Wochen Wartezeit auf die geplante Umstellung, doch nichts passiert. Der Kunde kündigt den DSL-Vertrag daraufhin mit sofortiger Wirkung. Der Anbieter 1&1 will die Kündigung jedoch nur zu einem späteren Termin akzeptieren und besteht deshalb auf Schadensersatz aufgrund der vorzeitigen Beendung des Vertrags durch den Kunden.

Landgericht Koblenz räumt Kunden außerordentliches Kündigungsrecht ein

Die Auseinandersetzung wird schließlich vor Gericht fortgesetzt. Dort lässt der Kunde die Forderung des Schadensersatzes von 1&1 nicht auf sich sitzen und appelliert an sein sofortiges Recht zu kündigen. Die Klage wird jedoch vom Amtsgericht Montabaur abgewiesen. Erst vor dem Landgericht Koblenz finden die Streitigkeiten mit der Durchsetzung des Kunden ihr Ende, da diesem laut Gericht ein außerordentliches Kündigungsrecht aus "wichtigem Grund" zusteht. 1&1 legte zunächst Revision ein, zog diese aber inzwischen wieder zurück, sodass das Urteil des Landgerichts Koblenz nun rechtskräftig ist.

Urteil kein Freibrief bei Umzügen

Als Freibrief darf das Urteil aber auf gar keinen Fall angesehen werden. So hatte der Bundesgerichtshof Ende 2011 entschieden, dass Verbraucher auch dann für ihren DSL-Vertrag zahlen müssen, wenn es am neuen Wohnort keine DSL-fähigen Leitungen gibt und der Anschluss dadurch nutzlos wird. Ein Sonderkündigungsrecht kann in einem derartigen Fall nicht in Anspruch genommen werden, es sei denn es ist vertraglich geregelt.

Congstar Surf Flat Tarife 2012 - Gelungenes Tarif-Update?

congstarVor wenigen Tagen hat Congstar die Surf Flat Tarife komplett überarbeitet. Mit den neuen Surf Flats verspricht Congstar mehr Geschwindigkeit, Auswahl und Flexibilität zum günstigeren Preis im derzeit besten Datennetz der Telekom (T-Mobile D1). Was ist an diesem Versprechen dran und wie schlagen sich die neuen Datenflatrates von Congstar im direkten Konkurrenz-Vergleich ab?

Bis 30.04.2012 surfen zur Einführung der neuen Datentarife alle Neukunden der Congstar Surf Flat den ersten Monat gratis!

Tarifdetails der Congstar Surf Flat 500, 1000 und 3000

Bezeichnung Tarifdetails
Tarif Surf Flat 500 Surf Flat 1000 Surf Flat 3000
Bonus 1 Monat gratis! 1 Monat gratis! 1 Monat gratis!
Nutzungspreis /
mtl. Grundgebühr
9,99 € 12,99 € 19,99 €
Vertragslaufzeit 24 Monate keine 24 Monate keine 24 Monate keine
Anschlussgebühr / Startpaket 0,00 € 25,00 € 0,00 € 25,00 € 0,00 € 25,00 €
Gesamtkosten über 24 Monate 229,77 € 254,77 € 298,77 € 323,77 € 459,77 € 484,77 €
Ø monatliche Kosten 9,57 € 10,62 € 12,45 € 13,49 € 19,16 € 20,20 €
Netz Telekom Netz Telekom Netz Telekom Netz
Down-/Upstream
(bis zu...)
7,2 / 5,76 Mbit/s 7,2 / 5,76 Mbit/s 7,2 / 5,76 Mbit/s
Highspeed-Datenvolumen 500 MB/Monat 1000 MB/Monat (ca. 1 GB)

3000 MB/Monat (ca. 3 GB)

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Mehr Geschwindigkeit - 7,2 Mbit/s statt 3,6 Mbit/s im Download

Congstar hat die maximale Download-Geschwindigkeit in allen Surf-Flat Tarifen nicht nur erhöht, sondern gleich verdoppelt. Bisher surften Congstar-Kunden gerade mal mit 3,6 Mbit/s, jetzt sind Datengeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich. Eigentlich ist 7,2 Megabits pro Sekunde keine erwähnenswerte Geschwindigkeit, da diese Leistung von allen direkten Konkurrenten schon lange angeboten wird. Zum Beispiel von Klarmobil, FONIC, Sparhandy, Tchibo und vielen weiteren. Um im Discount-Markt konkurrenzfähig zu bleiben, war die Erhöhung der Download-Geschwindigkeit also ein zwingender Schritt. Selbst wenn 3,6 Megabits pro Sekunde im mobilen Einsatz zum Websurfen oder E-Mails checken eigentlich völlig ausreichen.

 

Mehr Auswahl - Congstar Surf-Flat 500, 1000 und 3000

Aus zwei Surf Flat Tarifen hat Congstar drei neue Surf Flats mit den Bezeichnungen 500, 1000 und 3000 erstellt. Bei der Neubenennung der Tarife hat man sich stark an den Mitbewerbern (Klarmobil oder mobilcom-debitel) orientiert. Die Zahlen stehen für das Highspeed-Datenvolumen in Megabyte, das im jeweiligen Datentarif enthalten ist. Dieses Highspeed-Datenvolumen steht jeden Monat zur Verfügung. Wird es vor Beginn des nächsten Monats verbraucht, wird die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s (vergleichbar mit ISDN-Geschwindigkeit) reduziert. Diese Drosselung wird zu Beginn eines neuen Abrechnungsmonats aufgehoben und es stehen wieder bis zu 7,2 Mbit/s zur Verfügung. Das heißt:

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Flatrates - die Tarifvariante mit Kostenkontrolle?

Hinter dem Begriff Flatrate (vom Englischen "flat rate") verbergen sich hierzulande Pauschaltarife für die Nutzung von Telekommunikations-Dienstleistungen wie zum Beispiel Internet oder Telefonie. Dies bedeutet, dass eine Dienstleistung oder ein Produkt vollkommen unabhängig von der eigentlichen Abnahmemenge zu einem bestimmten monatlichen Beitrag genutzt werden kann.

Im Folgenden wird aufgezeigt wie eine Flatrate funktioniert, für wen sie sich eignet, welche Vorteile sie gegenüber anderen Tarifen bietet und warum es ratsam ist vor dem Vertragsabschluss einen Flatrate Vergleich durchzuführen.

 

Funktionsweise

Die Funktionsweise einer Flatrate – ganz gleich ob man diese für das Internet, das Handy oder das Telefonieren wählt – ist recht simpel und daher schnell erklärt. Als Verbraucher entscheidet man sich für eines der zahlreichen Angebote auf dem Markt und profitiert von Leistungen zu einer bestimmten monatlichen Pauschale.

In Sachen Internet Flatrate bedeutet dies beispielweise, dass man für einen festgelegten Betrag mit einer bestimmten Geschwindigkeit nahezu ohne Limit im Internet surfen kann. Dank Telefon Flatrates steht stundenlangem Gequatsche mit der besten Freundin, ohne schlechtes Gewissen wegen der kommenden Telefonrechnung nichts mehr im Wege. Im Bereich der Handy Flatrates gibt es die mit Abstand größten Unterschiede in Sachen Leistungen. So werden nicht nur Flatrates für das Telefonieren oder den Versand von SMS angeboten, sondern inzwischen auch für mobiles Internet, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Die meisten Flatrates basieren auf einer Mischkalkulation, da die Anbieter derartiger Tarife häufig für die Nutzung fremder Netze eine zeitabhängige Gebühr entrichten müssen. Infolgedessen tragen Kunden, die den Tarif weniger ausgiebig nutzen, zur Finanzierung der so genannten Vielnutzer bei. Dadurch lohnen sich Flatrate Tarife eher für große Anbieter mit vielen Kunden. Kleinere Gesellschaften bieten solche Tarife selten an, da bereits eine bestimmte Anzahl an Vielnutzern dazu führen könnte, dass das Ganze nicht mehr tragbar wäre. Doch Vorsicht: manche Anbieter behalten sich vor, das Vertragsverhältnis mit Kunden, die den Tarif zu sehr ausnutzen, zu kündigen, was dann auch entsprechend in den Vertragsbestimmungen festgelegt ist.

 

Für wen eignet sich eine Flatrate?

Flatrates eignen sich vor allen Dingen für Verbraucher, die zum Beispiel viel telefonieren oder im Internet surfen, denn wer viel nutzt, zahlt ohne Flatrate auch viel. Da jeden Monat dieselben Kosten anfallen, sofern man nicht noch zusätzliche Leistungen in Anspruch nimmt, können Nutzer einer Flatrate die Vorteile der vollen Kostenkontrolle genießen. Dadurch können die Kosten für die Internet oder Telefon Flatrate als nahezu feste Größe in die monatlichen Kosten aufgenommen werden und man erlebt keine bösen Überraschungen.

Ob es sich für einen persönlich lohnen würde von der Einzelabrechnung zu einer Flatrate zu wechseln, lässt sich ganz einfach herausfinden. Nimmt man eine SMS-Flat als Beispiel, die heutzutage bereits für rund 10 Euro angeboten wird, muss man lediglich die pro Monat versendeten Kurznachrichten mit dem Stückpreis (in der Regel 9 Cent pro SMS) multiplizieren. Eine SMS-Flat würde sich bei diesem Rechenbeispiel bereits ab der 112. SMS lohnen. Die Rentabilität von Telefon-Flatrates lässt sich natürlich ebenfalls ganz einfach auf diesem Weg berechnen.

 

Vergleich mit Volumenflatrate, Prepaid Tarif und Einzelabrechnung

Flatrates zählen in der heutigen Zeit zu den beliebtesten Tarifen, wenn es ums Telefonieren oder Surfen im Internet geht. Daneben gibt es aber auch noch die so genannten Volumenflatrates, die inzwischen immer seltener angeboten werden, Prepaid Tarife sowie Tarife mit Einzelabrechnung.

Bei den Volumenflatrates muss wie bei den Flatrates ein bestimmter Betrag pro Monat entrichtet werden. Der wesentliche Unterschied liegt hierbei darin, dass jedoch nicht unbegrenzt gesurft oder telefoniert werden kann, sondern ein bestimmtes Volumen vorgegeben wird, dass man nicht überschreiten sollte, da sonst hohe Kosten auf einen zukommen können.

Prepaid Tarife eignen sich in erster Linie für Wenignutzer. Denn auch wenn auf der SIM Karte kein Guthaben mehr zur Verfügung steht, könnt Ihr inländische Gespräche kostenlos annehmen. Da das Guthaben erst einmal wieder aufgeladen werden muss, ehe man SMS verschicken oder jemanden anrufen kann, ergibt sich auch hier der Vorteil der Kostenkontrolle.

Die Einzelabrechnung stellt die älteste Variante dar, kommt inzwischen aber immer seltener zum Zug. Dies ist darauf zurückzuführen, dass fast alle Tarife mit Einzelabrechnung einer Grundgebühr unterliegen. Je nachdem wie hoch man die Grundgebühr ansetzt, sind die anfallenden Kosten für die Taktung (pro SMS / pro Minute) entweder hoch oder niedrig. Bei einer höheren Grundgebühr locken viele Anbieter mit vergünstigten Minutenpreisen oder eine bestimmten Anzahl an Freiminuten bzw. Frei-SMS.

 

Vorteile einer Flatrate

Der mit Abstand größte Vorteil einer Flatrate ist die Tatsache, dass man zu jeder Zeit vollkommene Kostenkontrolle hat und dadurch seine monatlichen Kosten besser planen kann, da die Grundgebühr während der gesamten Vertragslaufzeit gleich bleibt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass pro Monat eine bestimmte Grundgebühr bezahlt wird und man sämtliche Dienste, die darin enthalten sind, vollkommen ohne Zeitlimit nutzen kann.

Nur wer zusätzliche Features in Anspruch nimmt, die nicht unter die Flatrate fallen, muss mit weiteren Kosten rechnen. Darüber hinaus kann man anhand der zahlreichen Angebote exakt den Tarif wählen, der allen Anforderungen und Wünschen in vollem Umfang gerecht wird. Hierfür empfiehlt sich ein unverbindlicher Flatrate Vergleich. Der einzige Nachteil, der sich bei den Flatrates ergibt ist die Vertragsbindung, wobei viele Anbieter inzwischen Tarife vollkommen ohne Mindestvertragslaufzeit zur Verfügung stellen.

 

Ist ein Flatrate Vergleich sinnvoll?

Ein Flatrate Vergleich ist in jedem Fall sinnvoll und sollte im Vorfeld eines Vertragsabschlusses unbedingt durchgeführt werden. Um im Tarif-Dschungel das richtige Angebot für sich selbst finden zu können, sollte man sich vorher allerdings bewusst darüber werden, welche Wünsche und Ansprüche man selbst an seinen zukünftigen Tarif hat. Ohne Flatrate Vergleich kann es ansonsten schnell passieren, dass man einen Tarif wählt, dessen Leistungen man eigentlich gar nicht benötigt oder der bei einem anderen Anbieter wesentlich günstiger ist. Entscheidet man sich einmal falsch ist man in der Regel gleich 12 oder 24 Monate gebunden, ehe man wieder kündigen kann.